2012 - Glycol im Blut
Glycol gefriert erst bei ca. -40°C, die Teilnehmer der diesjährigen "Die Einmaligen"-Skirunde hatten mit bis zu -27 °C zu kämpfen und meisterten die eisigen Temperaturen mit Bravour. Die Gesichter gefroren im Fahrtwind, 3 Fahrzeuge wollten bei der Abreise nicht mehr, zwischenzeitlich legte ein Magen-Darm-Virus einige Teilnehmer sprichwörtlich flach, aber wozu gibt es eine tolle Truppe, den Pannendienst und Magentee. Dennoch waren alle Teilnehmer guter Dinge und hielten den eisigen Temperaturen bei wunderbarem Wetter und besten Pistenverhältnissen größtenteils Stand. Man traf sich nun schon im 2. Jahr auf Initiative von Sascha Gerlach im Bregenzer Wald zu einer entspannten Talk-, Spass- und Skirunde. Für jeden Teilnehmer wurde im das Richtige geboten: Ob man nun vor Ort war, um die Schankanlagenhygiene am Pistenpilz ganztägig zu überwachen, viele Pistenkilometer hinter sich bringen wollte, auf zünftige Hüttengaudi aus war, dem Genuss einheimischer Speisen frönte, beim Aprés Ski dem Barkeeper zeigte wo das Krokodil zu Hause ist oder sich ins etwas minimalistische Nachtleben stürzen wollte. Die richtige Mischung war für jeden dabei und je nach Tätigkeit und Leistung bekam jeder seinen Spitznamen in der Gruppe ab. Als Beispiel sei hier der "Yeti" erwähnt, der auch bei -50°C noch bis zum Schluss über die Pisten gebrettert wäre. Man traf sich immer zu Aprés-Ski und Abendessen, wo der gemeinsame Mini-Maibaum mit den Namensmünzen seinen festen Platz, welcher mit Bregenzer Käsefondue und Flying Hirsch für eine gesellige Runde sorgte. Wie man die Abende dann ausklingen ließ, blieb einem selbst überlassen. Die Präferenzen lagen, je nach Gemüt, unterschiedlich: die Rennfahrer gingen ins Bett, die Spätaufsteher an die Hotelbar und die Partygänger zog es noch woanders hin, sofern der Taxifahrer dies zuließ. Denn dieser war ausgefuchst und trickste die Gruppe ordentlich aus. Jedenfalls bezahlte ein Teilnehmer am 1. Abend für 12 km ungefähr so viel Geld wie normalerweise von München nach Nürnberg. Trotz einiger Erfahrung durch den Aufenthalt im Jahr dafür gehört man einfach nicht zu den Einheimischen und die machen sprichwörtlich Ihr eigenes Ding. Der Taxifahrer tauchte dann ab und kam gar nicht mehr, der Betroffene arbeitet bereits an einem Racheplan und wird sich voraussichtlich bis Ende des Jahres als Taxiunternehmer in den Bregenzer Wald abgesetzt haben. Weiterhin sei zu erwähnen, dass dem Verfasser des Artikels aufgrund einer Verwechslung die Skischuhe eines zwischenzeitlich erkrankten Vorstandmitglieds sehr gut gepasst haben und dies erst bemerkt wurde, als das Sportgeschäft die vermeintlichen Leihschuhe nicht zurücknahm. Skischuhverwechslungen sind alltäglich, wurde im Skigeschäft mitgeteilt. Danke nochmals lieber Vorstand Ost.
Die Einmaligen, welche eigens gebrandete Skijacken mit dem eigenen Krokodillogo besitzen, wir danken den Sponsoren, unter anderem der Firma EGA, unterhielten auch den Skibus blendend und wurde aufgrund dessen auch vom Busfahrer trotz einjähriger Abstinenz sofort wiedererkannt und mit Handschlag und dem Auspruch "die Verrückten wieder" begrüßt. Man sorgte aller Orts für reichlich Stimmung und ist überall gern gesehen. Diese Ereignisse und kleinen Anekdoten, ebenso wie die Sympathie und die Zuammengehörigkeit aller Mitfahrer machen den Skiausflug jedes Jahr zu einem besonderen Erlebnis und man wird dies sicherlich weiter fortführen. Bis -40°C ist man ja abgehärtet und sollte das alles nichts helfen, dann wird der Yeti vor geschickt.
2011 - Das Jahr in dem alles begann
Wer kann sich nach all dem Alkohol erinnern was da so war. Ich sicher nicht. Vitali Schmidtko sicher auch nicht, der steht nach seinem WC Fight noch immer unter Adrenalin.